…ist keine haute cuisine, sondern Hausmannskost. Viele Fleischgerichte werden aus dem quinto quarto gezaubert, dem fünften Viertel, das sich auf dem Fleischmarkt nicht verkaufen liess. Kommt noch dazu, dass viele der traditionellen Pastagerichte mit dem Backenspeck Guanciale zubereitet werden. Ausbalanciert wird diese schwere Kost mit schmackhaften Artischocken, Puntarelle oder Cicoria.
In Rom gibt es Restaurants wie Sand am Meer. Machen Sie einen grossen Bogen um die Buttadentro (Reinschmeisser) und setzen Sie auf eine kleine Speisekarte mit lokalen Spezialitäten. Neben dem Ristorante gibt es die Osteria (von oste = Gastgeber), die ursprünglich in erster Linie ein sozialer Treffpunkt für ein Glas Wein war, während die Trattoria der lokalen Hausmannskost diente. Heute sind diese Trennlinien weitestgehend verschwunden.
Gelaterie gibt es in Rom mehr als Kirchen und deren gibt es an die tausend. Die Römer führen lange Debatten darüber, wo es das beste Eis gibt, und sind bereit auch einige Kilometer dafür zurückzulegen. Allerdings eher mit dem Auto oder dem Motorino als zu Fuss.
Dass man sich in Rom vor allem von Pasta und Pizza ernährt ist ein Mythos. Unter der Rubrik “die römische Küche” erfährt ihr, was es sonst noch zu geniessen gibt. Für alle, die jedoch auf Gluten verzichten müssen, gibt es ein paar wundervolle Alternativen für glutenfreie Pizza und Pasta.
Die heilige Stadt ist auch eine Stadt der Sünde, in der die Nacht zum Tag werden kann. Daneben gibt es in Trastevere, San Lorenzo, im Pigneto und in Testaccio zahlreiche Weinbars für Geniesser.